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	<description>news &#38; thoughts aus dem nikoversum</description>
	<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 06:07:37 +0000</pubDate>
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		<title>Mal wieder Bahn</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 22:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niko</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach ja, die Tradition lässt mich nicht los&#8230; Der nikoblog entwickelt sich so langsam doch wieder zu einem reinen Bahn-Blog.
Heute war es aber wirklich wieder ungewöhnlich - in mehreren Beziehungen. Einerseits bin ich an diesem Tag wesentlich mehr Bahn gefahren als im Durchschnitt, andererseits kam es dabei (wie könnte es anders sein) zu Vorkommnissen.
Eigentlich ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, die Tradition lässt mich nicht los&#8230; Der nikoblog entwickelt sich so langsam doch wieder zu einem reinen Bahn-Blog.</p>
<p>Heute war es aber wirklich wieder ungewöhnlich - in mehreren Beziehungen. Einerseits bin ich an diesem Tag wesentlich mehr Bahn gefahren als im Durchschnitt, andererseits kam es dabei (wie könnte es anders sein) zu Vorkommnissen.</p>
<p>Eigentlich ist es bei dem frühlingshaften Wetter eine Schande mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu fahren, wenn man ein Fahrrad besitzt. Doch da meines derzeit vorübergehend außer Betrieb ist, blieb mir heute nichts anderes übrig. Ich wollte etwas früher als sonst auf der Arbeit sein und war extra deshalb zeitiger aufgestanden. Um 8:14 sollte eine S-Bahn zum Hauptbahnhof fahren, also begab ich mich rechtzeitig dafür zum Bahnhof. Dort stand bereits ein Zug der Linie S11 (die ich nehmen wollte) auf dem Gleis, also beeilte ich mich etwas. Als ich eingestiegen war, schlossen sich kurz darauf alle Türen und es ertönte eine Durchsage, dieser Zug würde erst um 8:34 abfahren. Da ich wusste, dass es vorher noch zwei weitere Fahrtmöglichkeiten geben würde, wollte ich wieder aussteigen. Jedoch ließ sich die Tür an der ich stand nicht öffnen&#8230; Und auch die nächste nicht. Die wenigen anderen Menschen im Zug schien das alles nicht sonderlich zu interessieren. Ich habe allerdings ein massives Problem damit, gegen meinen Willen eingesperrt zu sein. Also probierte ich nach einander alle anderen Türen, bis ich am anderen Ende des Wagens angekommen war. Doch dort befand sich kein Zugführer, zumal der Zug noch einen vorderen Teil besaß. Scheiß Situation. Doch mir fiel eine Sprechanlage neben einer der Türen auf. Nach kurzem Zögern drückte ich den Knopf, worauf ein &#8216;Warten&#8217;-Lämpchen aufleuchtete&#8230; Und dann meldete sich tatsächlich die Stimme, die kurz zuvor die Durchsage gemacht hatte. Ich sagte das Folgende: &#8216;Hallo? Können Sie bitte hinten die Türen freigeben? Wir sind hier eingesperrt.&#8217; Die Antwort war ein leicht patziges &#8216;Kann ich machen.&#8217; Der Knopf an der Tür begann grün zu leuchten, und sie ließ sich öffnen. Wieder auf dem Bahnsteig ertönte prompt die Ansage, die S-Bahn um 8:24 habe 10 Minuten Verspätung. Was will man mehr&#8230; Zum Glück gab es noch die RegioBahn, die beinahe pünktlich war - also nur ca. 3 Minuten verspätet. Im Zug wurden Tageszeitungen und Schokohäschen verteilt, was meine Laune etwas verbesserte. Für den Anschluss am Hbf um 8:35 reichte es natürlich nicht mehr. Und da bekanntermaßen um 8:40 keine S-Bahn fährt, erreichte ich erst um ca. 8:50 das Firmengebäude. Somit hatte der Weg zur Arbeit rekordverdächtige 40 Minuten gedauert. Die gut 15 Minuten, die ich mit dem Fahrrad dafür benötige, sollte man sich an dieser Stelle wieder einmal auf der Zunge zergehen lassen.<br />
Nachmittags lief es etwas besser. Ich musste kurz nach Hause, um eine Paketlieferung anzunehmen. Als der Fahrer anrief, wollte er eine halbe Stunde später da sein. Mir kam diese Zeitvorgabe recht knapp vor, doch ich gelangte relativ schnell zum Hauptbahnhof und erwischte dort noch eine verspätete RegioBahn, was einiges an Zeit sparte. Auf dem Rückweg hatte ich ähnliches Glück, da gerade sämtliche S-Bahnen verspätet waren, und ich sie sonst verpasst hätte. Die ganze Aktion dauerte so inklusive Wartezeiten und Fußweg vom Hbf zurück zur Arbeit mit kurzem Besuch in einer Apotheke nur etwa eineinviertel Stunden.</p>
<p>Das große Fiasko kam erst Abends. Ich wollte die gewohnte Verbindung nach Betzdorf nutzen (diesmal ohne Zwischenstopp in Langenfeld oder Solingen). Am Hbf wurden für den Regionalexpress nach Aachen 10 Minuten Verspätung durchgesagt, was kurz darauf auf 15 Minuten korrigiert wurde - Begründung: &#8216;Personen im Gleis im Raum Essen&#8217;. Allerdings fuhr zwischendurch ein Intercity nach Köln ein, der kurzerhand für Nahverkehrstickets freigegeben wurde. Also stieg ich dort ein und freute mich, am Kölner Hbf genug Zeit zum Umsteigen zu haben. Zu früh gefreut! Auf der neuralgischen Hohenzollernbrücke - also unmittelbar vor dem Bahnhof - blieb der IC für mehrere Minuten stehen, aufgrund &#8216;kreuzender Züge&#8217;. Es wurde durchgesagt, dass trotzdem alle Anschlüsse erreicht würden. Das beruhigte mich etwas, da es nun eigentlich zu spät fur den meinen war. Das Aussteigen war etwas langwierig, doch ich beeilte mich so gut es ging zu dem anderen Bahnsteig zu gelangen. Dort war mein Anschlusszug auf der Tafel nicht mehr aufgeführt, und ich konnte ihn nur noch gerade eben um die Kurve verschwinden sehen. Mir wurde sofort heiß und kalt, und ich hätte mal wieder am liebsten den ganzen verdammten Bahnhof in die Luft gesprengt. Nach etwas sinnlosem Herumirren versuchte ich noch die S-Bahn nach Au/Sieg zu erreichen, doch auch die fuhr mir vor der Nase weg.  Wäre in jenem Moment irgend ein Zug wieder nach Düsseldorf gefahren, hätte ich ihn wohl genutzt. Aber auch das war nicht der Fall. So verließ ich den Bahnhof, setzte ich mich auf eine Bank auf der Domplatte und schrieb mir meinen Frust von der Seele. Der nächste Regionalexpress nach Gießen (über Betzdorf) stand schon sehr früh am Bahnsteig bereit, fuhr aber ca. 5 Minuten zu spät ab - wie sollte es auch sonst sein&#8230;? Die restliche Fahrt war nur mit lauter Musik zu erstragen. Um 22:40 war ich schließlich in Betzdorf.</p>
<p>In diesem Sinne&#8230; Frohe Ostern!</p>
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		<title>Verbundverkehr in NRW</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 19:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niko</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Zum Glück kommt es nicht mehr allzu oft vor, dass ich (außer für meinen Weg zur Arbeit) den öffentlichen Nahverkehr nutze. Nebenbei bemerkt: Der Fernverkehr der Deutschen Bahn ist für mich im Prinzip gar kein Thema mehr (da unrentabel)! Da ich aber nun doch nach längerer Abstinenz wieder ein Wochenende im Westerwald verbringen wollte, war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Glück kommt es nicht mehr allzu oft vor, dass ich (außer für meinen Weg zur Arbeit) den öffentlichen Nahverkehr nutze. Nebenbei bemerkt: Der Fernverkehr der Deutschen Bahn ist für mich im Prinzip gar kein Thema mehr (da unrentabel)! Da ich aber nun doch nach längerer Abstinenz wieder ein Wochenende im Westerwald verbringen wollte, war es nötig die Dienste des Nahverkehrs in Nordrhein-Westfalen in Anspruch zu nehmen. Nach wie vor bin ich im Besitz eines <a href="http://www.vrr.de/de/tickets_und_tarife/vielfahrer/ticket2000/index.php" target="_blank">Ticket2000</a> des VRR (welches ich momentan nicht missen möchte). Für Fahrten nach oder über Köln - also auch nach Betzdorf - hatte ich mir bislang immer 4er-Tickets des VRS besorgt, die jeweils ab/bis Langenfeld gültig sind und mir in Verbindung mit dem VRR-Abo durchgehende Fahrten von/nach Düsseldorf ermöglichen. Ein Problem dabei war schon bisher immer gewesen, dass reine VRS-Tickets nur an Bahnhöfen des VRS-Verbundgebiets verfügbar sind. Aus diesem Grund hatte ich bereits mehrmals auf der Fahrt von Düsseldorf nach Betzdorf einen Zwischenstopp in Langenfeld eingelegt, um mir dort am Automaten ein 4er-Ticket zu kaufen.<br />
So hatte ich es auch letzten Freitag wieder geplant und stieg nach Feierabend in die S6 ein, die auch in Langenfeld hält. Mein Ticket2000 ist an Werktagen erst ab 19 Uhr außerhalb von Düsseldorf gültig, allerdings sehe ich es nicht ein, für ca. 2 km Fahrtstrecke zwischen D-Hellerhof und Langenfeld-Berghausen ein <a href="http://www.vrr.de/de/tickets_und_tarife/ab_und_zu_fahrer/zusatzticket/index.php" target="_blank">Zusatzticket</a> für €2,30 zu kaufen. Ich stieg allerdings gleich in Berghausen aus, um die geringe Wahrscheinlichkeit in eine Kontrolle zu geraten nicht mehr als nötig herauszufordern. Der Fahrkartenautomat am Bahnsteig irritierte mich schon beim ersten Anblick leicht, da er lediglich einen VRR- und keinen VRS-Aufkleber hatte. Das Display jedoch versprach auf dem Button oben rechts Tickets zum VRR- und VRS-Tarif. Nach Tippen darauf war aber wiederum kein Hinweis auf den VRS auszmachen. Ich hatte lediglich die Möglichkeit eine VRR-Preisstufe oder ein Fahrtziel auszuwählen. Also tippte ich auf Fahrtziel und danach auf B und E (für Betzdorf). Prompt erschienen ein paar Orte zur Auswahl, unter denen sich aber leider nicht Betzdorf befand! Auch ein erneuter Versuch führte zum gleichen Ergebnis. Leicht verwirrt kam ich zur Vermutung, dass Berghausen wohl noch außerhalb des VRS-Gebiets liegen müsse und ärgerte mich über mein zu frühes Aussteigen. Was blieb mir anderes als mich zu Fuß in Bewegung zu setzen und zum Bahnhof Langenfeld zu wandern. Das dauerte etwas über 20 Minuten, und die nächste S-Bahn war gerade abgefahren als ich angelangte. Die dortigen Automaten boten das exakt gleiche Bild, und ich begann mich zu fragen ob die Verbundgrenze heimlich verschoben worden war. Da ich keine Möglichkeit sah an mein gewünschtes Ticket nach Betzdorf zu kommen (einen Schalter gibt es am Langenfelder Bahnhof nicht), blieb mir nichts anderes übrig als erst einmal wieder mit der nächsten S-Bahn zurück nach Düsseldorf zu fahren.<br />
Dort begab ich mich unmittelbar ins Reisezentrum am Hauptbahnhof, um zu versuchen etwas Klarheit zu gewinnen. Der Kundenberater verstand mein Anliegen, wusste aber nichts davon dass es in Langenfeld keine VRS-Fahrkarten gäbe. Er versicherte mir, dass dies definitiv in Solingen möglich sei. Ein Bahnticket nach Betzdorf hätte er mir für ca. den doppelten Preis des aktuellen VRS-Tarifs verkaufen können, was ich selbstverständlich ablehnte.<br />
Mir fiel die <a href="http://www.vrsinfo.de/4_1.php" target="_blank">&#8216;Schlaue Nummer&#8217;</a> ein, die man jederzeit anrufen kann, wenn es um Fragen des Nahverkehrs in NRW geht. Also versuchte ich es dort einmal mit der konkreten Frage, ob es in Solingen VRS-Tickets an den Automaten gäbe. Das wurde von dem freundlichen Mann am anderen Ende heftig bejaht, also stellte ich die Frage noch einmal für Langenfeld… und bekam die gleiche Antwort. Er versicherte mir sogar, selbst in Düsseldorf sei das an bestimmten Automaten möglich. Eine wirkliche Hilfe war der Anruf im Nachhinein nicht, aber ich bedankte mich und schlug vor dass das Problem ja mal intern weiter kommuniziert werden könnte. Ich nahm mir kurz einen der beschriebenen Automaten vor, kam damit aber nicht weiter als mit allen anderen.<br />
Also besorgte ich mir sicherheitshalber ein Zusatzticket sowie einen Fahrplan nach Betzdorf via Solingen am Automaten und stieg in die nächste S7 ein.  Am Solinger Hauptbahnhof angekommen, suchte ich natürlich sofort einen Ticket-Automaten&#8230; und bekam dort wieder exakt das gleiche Bild präsentiert wie überall – kein Hinweis auf irgendwelche VRS-Tickets. Auch wenn Solingen nur einen kleinen Hauptbahnhof besitzt, gibt es dort zumindest einen Info-Schalter, der glücklicherweise auch besetzt war. Der Bahn-Mitarbeiter hörte ziemlich ungläubig meinen Erklärungen zu und stellte dann sogar die sarkastische Frage, ob ich mit Computern umgehen könne! Doch dann verließ er tatsächlich seine Kabine und geleitete mich zu einem der Automaten. Er tippte zunächst zielstrebig auf den VRR/VRS-Button und dann auf Fahrtziel. Beim Versuch Betzdorf auszuwählen hatte er natürlich ebenso wenig Glück wie ich bereits zuvor&#8230; und musste sich doch deutlich wundern. Warum denn Betzdorf nicht zur Auswahl stehe, obwohl es doch eindeutig im VRS-Gebiet liege. Er versuchte es mit Köln, aber das war natürlich die falsche Preisstufe. Ich schlug Siegen vor, aber auch das war nicht verfügbar. Es wurde aber Siegburg angeboten, und nach einem Tippen darauf erschien tatsächlich die Preisstufe 5, die ich für eine Fahrt nach Betzdorf benötigte! Und auch ein 4er-Ticket stand zur Auswahl! Der Bahn-Mensch schien ein wenig sprachlos, aber ich bedankte mich für seine Mithilfe beim Herausfinden dieses unlogischen &#8216;Tricks&#8217;.<br />
Was soll man nun davon halten? Ich hatte vorübergehend die Theorie, dass es mit dem <a href="http://www.nahverkehr.nrw.de/d/3238/" target="_blank">&#8216;NRW-Tarif&#8217;</a> zu tun haben könnte. Sprich: Die Bahn ließe bewusst bei den Verbund-Tickets Orte außen vor, die sich weiter weg befinden, um die Fahrgäste zu deutlich teureren Fahrpreisen zu &#8216;zwingen&#8217;. Aber so weit ich mich erinnern kann sind Fahrkarten für Verbindungen innerhalb eines Verkehrsverbunds auch am Automaten prinzipiell nur zum Verbund-Tarif zu bekommen, selbst wenn man es über den überregionalen Bereich versucht. Das werde ich beizeiten nochmal überprüfen. Auf jeden Fall werde ich versuchen Kontakt zum VRS aufzunehmen und das Problem detailliert schildern. Bin gespannt was man dort als Begründung angibt, dass einige Orte im Verbundgebiet nicht in den Automaten auftauchen.</p>
<p>Edit:<br />
Die folgende Email-Antwort erhielt ich auf meine Anfrage hin von der &#8220;Schlauen Nummer&#8221; des VRS:</p>
<blockquote><p><em>&#8230;wir haben eben von der DB RegioAG mitgeteilt bekommen, dass aufgrund einer neuen Zuordnung (Solingen = räumlich VRR) das Ziel Betzdorf an diesen Automaten als VRS-Zielort fehlt.<br />
Aufgrund Ihrer Beschwerde - Danke für den Hinweis - wird sie eine neue Zwischenmaske entwickeln, um damit auch den kompletten VRS wieder abbilden zu können. Damit sind einige Ziele, die jetzt fehlen, wieder in der Auswahlliste der VRS-Zielorte. Leider benötigt Sie hierfür einen gewissen Zeitbedarf, bitte haben Sie etwas Geduld.<br />
Mit freundlichen Grüßen&#8230;</em></p></blockquote>
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		<title>Mal wieder Bahn</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 21:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niko</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ach, um der alten Zeiten Willen nehme ich heute mal ein gewohntes Brauchtum auf, das bis vor siebeneinhalb Monaten Teil meines Alltags war: Abends im Zug sitzen und Blog schreiben. Die Zeiten haben sich geändert, und ich fahre nur noch vergleichsweise selten Bahn. Und so gut wie gar nicht mehr Intercity oder ICE. Jetzt bin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, um der alten Zeiten Willen nehme ich heute mal ein gewohntes Brauchtum auf, das bis vor siebeneinhalb Monaten Teil meines Alltags war: Abends im Zug sitzen und Blog schreiben. Die Zeiten haben sich geändert, und ich fahre nur noch vergleichsweise selten Bahn. Und so gut wie gar nicht mehr Intercity oder ICE. Jetzt bin ich auf dem Weg von Düsseldorf nach Betzdorf und sitze in einem Regionalexpress (&#8217;Express&#8217; ist natürlich Teil der altbekannten Mehdornschen Ironie). Mit meinem VRR-Ticket2000 Preisstufe A2 darf ich abends bis zur Verbundgrenze - in dem Fall Langenfeld - fahren. Glücklicherweise lässt sich dieses Ticket mit Fahrscheinen des VRS kombinieren, die wiederum ab Langenfeld gültig sind. Und mir wurde von der Deutschen Bahn sowie vom VRS zugesichert, dass man VRS-4er-Tickets bereits in Düsseldorf entwerten kann (da Regionalzüge nun mal nicht in Langenfeld halten).<br />
Irgendwie fühlt man sich wirklich dazu verleitet, ein solches 4er-Ticket öfter als 4x zu verwenden. Gerade eben war wieder Fahrkartenkontrolle, und schon wieder wurde nur ein kurzer Blick auf den kleinen Papierfetzen geworfen, der mich über 30 Tacken gekostet hat, ohne Prüfung der Entwertungsstempel. Ich frage mich ernsthaft wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Zugbegleiter es tatsächlich mal genauer nimmt. Vielleicht hat da jemand hilfreiche Erfahrungen&#8230;?<br />
Heute kam es mal wieder zu einem typischen Köln-Zwischenfall. Ich hatte schon fast vergessen, wie neuralgisch der Bahnverkehr in dieser Stadt ist. Da ich weiß wie voll der Regionalexpress nach Siegen am Freitag Abend in Köln wird, steige ich lieber schon am Hauptbahnhof zu und nicht erst in Deutz&#8230; Auch wenn das bedeutet, zwei mal den Flaschenhals namens Hohenzollernbrücke überqueren zu müssen, wenn man von D.dorf kommt. In Deutz hatte mein Zug etwas über 5 Min Verspätung. Ich stand schon am Ausgang und war mit mir am ringen ob ich aussteigen oder noch bis zum Hbf weiter fahren sollte. Da es zeitlich zu klappen schien, blieb ich im Zug stehen und bangte, er möge die paar hundert Meter ohne weitere Verzögerungen zurück legen. Es sah auch gut aus. Bis auf die andere Seite der Brücke schaffte er es&#8230; und blieb dann unmittelbar vor dem Hbf über 5 Min lang stehen. Die Abfahrtszeit meines Anschlusszugs verstrich, und ich stellte mich schon auf eine Stunde sinnloses Herumlaufen um den Dom ein. Bei der Einfahrt in den Bahnhof sah ich den roten Doppeldecker nach Siegen aber noch auf seinem Gleis stehen. Also kämpfte ich mich nach dem Aussteigen ohne Rücksicht auf Verluste durch die Menschenmassen, schubste jeden der mir im Weg stand brutal zur Seite und rannte 4 Bahnsteige weiter, wo der Zug wundersamerweise noch <em>stand</em>! Und als ich auf den Knopf an einer der Türen drückte, <em>ging diese auf</em>!! Und als ich (wahrscheinlich als letzter) im Zug war, fand ich sogar einen <em>Sitzplatz</em>!!! Mein Pensum an Glück für den heutigen Tag dürfte nun aufgebraucht sein. Zum Glück ist er bald vorbei.<br />
Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass der Zug vor 6 Min in Betzdorf sein sollte, und er ist eben erst in Wissen abgefahren. Naja egal - besser 10-15 Minuten zu spät als eine Stunde&#8230;</p>
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		<title>Rheinbahn TODAY</title>
		<link>http://www.nikokoi.com/blog/2008/11/rheinbahn-today/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 21:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niko</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[An dieser Stelle möchte ich noch einmal an meinen ersten Blog erinnern, in dem ich meine täglichen Erlebnisse mit der Deutschen Bahn auf dem Weg zur Arbeit und zurück schilderte. Mit meinem Umzug nach Düsseldorf wurde dieser Blog stillgelegt, da der Grund seines Bestehens damit weg gefallen war. Und das gerade zu einem Zeitpunkt als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle möchte ich noch einmal an meinen ersten Blog erinnern, in dem ich meine täglichen Erlebnisse mit der Deutschen Bahn auf dem Weg zur Arbeit und zurück schilderte. Mit meinem Umzug nach Düsseldorf wurde dieser Blog stillgelegt, da der Grund seines Bestehens damit weg gefallen war. Und das gerade zu einem Zeitpunkt als er anfing eine gewisse Beliebtheit zu gewinnen&#8230; Mir wurde vorgeschlagen, einen neuen Blog über den D.dorfer Stadtverkehr zu starten. Das hat sich allerdings bisher nie gelohnt, zumal ich mir auch ein Fahrrad zugelegt habe, mit dem sich die Strecke zur Arbeit und zurück in weniger Zeit zurück legen lässt als mit öffentlichen Verkehrsmitteln.</p>
<p>Seit Anfang des Monats bin ich allerdings stolzer Besitzer eines &#8220;Ticket2000&#8243; des regionalen Verkehrsverbunds <a href="http://www.vrr.de" target="_blank">VRR</a>. Da ich über meinen Arbeitgeber einen ordentlichen Rabatt auf die Abo-Gebühr bei der <a href="http://www.rheinbahn.de/" target="_blank">Rheinbahn</a> (dem Betreiber in D.dorf und Umgebung) bekomme, wollte ich dieses Angebot nicht ausschlagen. Und gerade jetzt, wo die kalte Jahreszeit unwiderruflich begonnen hat, ist es auch eigentlich nicht verkehrt ein solches Ticket zu besitzen, um bei Bedarf in Bussen und Bahnen mitfahren zu können.</p>
<p>Seit ein paar Tagen nutze ich nun manchmal eine städtische Buslinie, um zur Arbeit zu gelangen. Laut Fahrplan soll die Fahrtzeit 21-22 Minuten betragen. Leider kann man mit dieser Angabe nicht kalkulieren. Morgens hat der Bus prinzipiell Verspätung und benötigt wegen des Berufsverkehrs wesentlich mehr Zeit. Einmal kam er bisher gar nicht, und ich musste 20 Minuten lang auf den nächsten warten. Als ich letzte Woche einmal eine andere Strecke mit dem Bus fahren wollte kam dieser 3 Minuten zu früh, weil der Fahrer Zeit gewinnen wollte um an einer späteren Haltestelle eine ausgedehnte Zigarettenpause einlegen zu können.</p>
<p>Heute brauchte ich fast eine ganze Stunde, um von der Arbeit nach Hause zu gelangen. Bevor ich Feierabend machte, checkte ich noch einmal kurz die Website des VRR, und dort wurde der Bus als pünktlich angezeigt. Also hetzte ich zur Haltestelle und stellte fest dass er dort nicht auf der Anzeigetafel zu sehen war. Was auch korrekt war, denn er kam nicht. Ich wartete ca. 10 Minuten auf die nächste Straßenbahnlinie in meinen Stadtteil. Die Bahn war auch nicht allzu voll und die Fahrt recht angenehm. Bis auf einmal die Anzeige wechselte und ein &#8220;E&#8221; erschien. Wer regelmäßig öffentliche Verkehrsmittel in Städten benutzt, weiß dass dies ein schlechtes Zeichen ist&#8230; Und so endete die Fahrt vier Haltestellen vor dem eigentlichen Zielpunkt. Was blieb mir anderes als den restlichen Weg zu Fuß zu gehen? Zwar kam zwischendurch noch ein Bus an mir vorbei, der mich bis fast nach Hause hätte bringen können, doch natürlich befand ich mich in jenem Moment irgendwo zwischen zwei Haltestellen und konnte nicht einsteigen. Zu allem Überfluss fing es auch noch an zu regnen.</p>
<p>Nach ein paar Tagen &#8220;Test&#8221; der Rheinbahn bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass sie einem nur wertvolle Zeit stiehlt. Ich werde also weiterhin wann immer möglich mein Fahrrad für die Fahrten zur Arbeit und zurück benutzen. Damit spare ich nicht nur Zeit, sondern bin flexibler und tue sogar was für die körperliche Fitness. Und die Rheinbahn kann mich mal dort lecken wo keine Sonne scheint!</p>
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		<title>Unterwegs auf 2 Rädern</title>
		<link>http://www.nikokoi.com/blog/2008/09/unterwegs-auf-2-radern/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 20:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niko</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende bin ich viel unterwegs gewesen und habe dabei was für meine Kondition getan. Angesichts der anstehenden Reise durch Südwest-Afrika kann ein bisschen Training auch bestimmt nicht schaden. Nachdem die Gelbfieber-Impfung mich für ein paar Tage außer Gefecht gesetzt hatte, tat es außerdem ganz gut sich mal wieder ausgiebig zu bewegen.
Am Freitag wollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Wochenende bin ich viel unterwegs gewesen und habe dabei was für meine Kondition getan. Angesichts der anstehenden Reise durch Südwest-Afrika kann ein bisschen Training auch bestimmt nicht schaden. Nachdem die Gelbfieber-Impfung mich für ein paar Tage außer Gefecht gesetzt hatte, tat es außerdem ganz gut sich mal wieder ausgiebig zu bewegen.</p>
<p>Am Freitag wollte ich mir noch einige nützliche Gegenstände fürs Reisegepäck besorgen, an die man hier in Düsseldorf leider nur schwierig kommt. Aber Köln ist ja nicht weit, und dort gibt es den größten Outdoor-Fachmarkt der Nation. Da ich nun keine BahnCard 100 mehr besitze und sich die Anschaffung einer Monatskarte für den VRR momentan für mich nicht lohnt, hätte die einfache Fahrt in die Domstadt satte € 9,30 gekostet. Eine Anmerkung am Rande: Ab Langenfeld-Berghausen - nur einen Steinwurf von der Düsseldorfer Stadtgrenze entfernt - zahlt man bloß € 4,10 (nachzusehen beim <a href="http://195.14.241.7/cgi-bin/assVRSTarifBerater.cgi?formID=vrsTarifBerater&amp;actionID=submit&amp;formFile=vrs/VRSTarifberater/tarifberater.html" target="_blank">VRS-Tarifberater</a>)! Nach Feierabend fühlte ich mich jedenfalls noch fit genug um mir zumindest einen Teil der Ticketkosten zu sparen. Und radelte los in Richtung Köln.</p>
<p>Mein Navi versagte nach weniger als einer dreiviertel Stunde mangels Akkuleistung den Dienst. Aber es wollte mich sowieso sinnloserweise mit der Fähre über den Rhein schicken. Als Orientierung war der Fluss ganz nützlich und hätte das Navigationssystem eigentlich überflüssig gemacht. Es gibt viele Radwege hier in der Gegend, die relativ gut beschildert sind. Leider nicht immer präzise genug, und so nahm ich irgendwo bei Leverkusen einen falschen Weg und bescherte mir einen anstrengenden Umweg. Ein hartnäckiger Krampf in der rechten Wade tat das Übrige. Aber es hätte an der Stelle nur noch wenig Sinn gemacht den nächsten Bahnhof anzusteuern. Und so kämpfte ich mich bis in die Kölner Innenstadt. Auch wenn die letzten 10 km (zum Teil dank des Mistwetters) eher Quälerei waren, erreichte ich das Ziel ohne vorher komplett zusammen zu brechen. Den Weg zurück nach Hause musste ich zum Glück nicht auf die gleiche Art bewältigen. Ca. 40 km Rad fahren ohne Pausen reichten erst mal!</p>
<p>Am Sonntag war das Wetter erstaunlich gut und lud zu Outdoor-Aktivitäten ein. Was lag also für mich näher als wieder auf den Drahtesel zu steigen&#8230; Diesmal ohne Ziel und Navi, sondern nur mit einer groben Richtung: Weg von Düsseldorf nach Osten. Dort beginnt sofort das Bergische Land. Wie der Name schon sagt muss man sich dort auf Steigungen einstellen. Nach etwas Kurverei durch Wald und Wiesen erreichte ich Hochdahl und schaffte es erst mal nicht diesen Ort wieder zu verlassen, weil er irgendwie nicht aufhören wollte. Aber ich nahm mir vor zumindest noch Solingen zu erreichen und tat es schließlich auch.<br />
Was für eine sonderbare Stadt! Ich versuchte kramphaft das &#8220;Zentrum&#8221; zu finden und landete immer wieder an einer Straße, die man ausschließlich mit KFZ befahren darf. Schließlich wurde es mir zu blöd und ich fuhr wieder zurück in den Stadtteil Ohligs, durch den ich vorher schon geradelt war. Es irritierte mich ein wenig dort den Hauptbahnhof vorzufinden, so weit entfernt vom Stadtzentrum. Aber Solingen scheint mir ohnehin eine &#8220;andere Sorte&#8221; Stadt zu sein als man gewohnt ist.<br />
Zurück ging es über Hilden. Und schon wieder waren es alles in allem mehr als 40 km . Eine gute Strecke für eine Radtour. Eigentlich sollte ich sowas öfter machen. Mal sehen&#8230;</p>
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		<title>Google Chrome + Google Update</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 21:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niko</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Google hat es mal wieder geschafft mich sehr misstrauisch zu machen. Es ist doch geradezu faszinierend auf welch dreiste Art der große &#8220;Datenkrake&#8221; die naiven User austrickst. Gestern wurde quasi aus heiterem Himmel der von Google entwickelte Internet-Browser Chrome unters Volk gebracht. Es ist schon beinahe ekelhaft zu beobachten wie ausgesprochen gut die Taktik des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google hat es mal wieder geschafft mich <strong>sehr</strong> misstrauisch zu machen. Es ist doch geradezu faszinierend auf welch dreiste Art der große &#8220;Datenkrake&#8221; die naiven User austrickst. Gestern wurde quasi aus heiterem Himmel der von Google entwickelte Internet-Browser <a href="http://www.google.com/chrome" target="_blank"><strong>Chrome</strong></a> unters Volk gebracht. Es ist schon beinahe ekelhaft zu beobachten wie ausgesprochen gut die Taktik des mächtigen Konzerns funktioniert. Die Meldungen über die Veröffentlichung des Programms gingen just am selben Tag durch die Medien, als es schon zum Download bereit gestellt wurde. Angeblich war es ein kleiner &#8220;Unfall&#8221;, und die Nachricht sollte eigentlich erst später verbreitet werden. Naja, wer&#8217;s glaubt&#8230; Immerhin stand Chrome sofort in einer durchaus lauffähigen Version und in etlichen Sprachen zur Verfügung. So unvorbereitet kann Google also nicht gewesen sein.<br />
Und der plötzliche Mediendruck war und ist gigantisch. Ein neuer Browser aus dem Hause des weltbekannten Suchmaschinenbetreibers schafft es logischerweise in die Nachrichten sämtlicher Plattformen und TV-Sender zur Prime-Time. Google hat es nun wirklich nicht nötig Geld für die Bewerbung seines neuen Produkts auszugeben. Innerhalb von zwei Tagen dürfte so ziemlich jeder Mensch der Zugang zu Massenmedien hat den Namen &#8220;Chrome&#8221; gehört oder gesehen haben. Für die allermeisten dürfte das natürlich kein Grund gewesen sein, die Software gleich zu installieren (obwohl ich davon ausgehe dass sehr viele zumindest den Installer herunter geladen haben). Aber es gibt trotzdem genug experimentierfreudige (Möchtegern-)Freaks, die immer am liebsten das Allerneuste auf ihren Rechnern haben. Im Prinzip muss ich mich auch dazu zählen - Schande über mein Haupt.</p>
<p>So besorgte ich mir gestern Abend direkt mal die Installations-EXE für Windows. Mit gerade mal 475 KB ist sie verdächtig klein&#8230; Aber wie in mittlerweile sehr vielen Fällen wird das eigentliche Installationspaket ja nach der Ausführung erst aus dem Netz geladen. Zu Chrome selbst will ich gar nicht viele Worte verlieren. Wirklich &#8220;neuartig&#8221; wirkt der Browser nicht. Er kann nur wenig was andere nicht können, bietet aber einiges nicht was andere bieten. Also eigentlich nicht der Rede wert.</p>
<p>Allerdings um so markanter ist ein anderes Progrämmchen, das quasi durch die Hintertür mit eingeschleust wird - <strong>GoogleUpdate.exe</strong>. Bereits seit einigen Monaten wird zusammen mit Google-Software immer ein &#8220;Google Updater&#8221; installiert, der sich aber immer über den ganz normalen Weg wieder entfernen ließ (also über die Systemsteuerung). Der neue Updater ist um einiges hartnäckiger. Mir fiel er zuerst dadurch auf, dass alle paar Minuten die Software-Firewall Zugriffsversuche auf die Internet-Zone meldete. Ein Blick in den Windows-Task-Manager zeigte, dass bis zu 4 Instanzen von GoogleUpdate.exe aktiv waren. Also wo kamen die her? Die Registry enthielt natürlich einen Eintrag im berühmten Pfad <em>HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run</em>. Lässt sich ohne weiteres löschen. Die Dienste zu checken (unter XP: Systemsteuerung &gt; Verwaltung &gt; Dienste) ist meist auch kein Fehler - und siehe da, auch dort war der Updater zu finden. Lässt sich natürlich deaktivieren oder direkt ganz löschen (<em>sc delete gupdate&#8230;&#8230;, </em>der Name des Dienstes ist immer ein anderer). So tat ich das auch, und nach einem Neustart lief die GoogleUpdate.exe schon wieder! Zum Kotzen!! Also mal gegoogelt nach &#8220;uninstall googleupdate&#8221; und sofort <a href="http://entangled.wordpress.com/2008/09/03/stealthy-googleupdate/" target="_blank">fündig</a> geworden. Es waren doch tatsächlich auch noch zwei Einträge im Windows-Taskplaner angelegt worden, die dafür sorgten dass der Updater bei jedem Systemstart <strong>und</strong> bei Leerlauf gestartet wurde. Der Gipfel der Dreistigkeit! Zum Glück lassen sich auch die Tasks problemlos löschen&#8230; Aber man muss ja erst mal darauf kommen dort überhaupt nachzusehen! Jetzt habe ich außerdem sämtliche Registry-Schlüssel gelöscht in denen GoogleUpdate.exe vorkam, sowie alle Ordner in denen sich die Datei befand (insgesamt vier an der Zahl), und hoffe dieses heimtückische Programm damit vom Rechner verbannt zu haben. Chrome ist nach wie vor drauf. Bin gespannt ob es weiterhin laufen wird ohne Meldungen auszuspucken, eine notwendige Komponente sei nicht vorhanden, oder am Ende sogar ungefragt den Updater wieder nachinstalliert!<br />
Also mal ehrlich - wenn so krampfhaft versucht wird ein Programm am laufen zu halten, muss es dabei doch Hintergedanken geben. Und ich bezweifle dass es edle sind&#8230;</p>
<p>Schätze ich werde auch Chrome demnächst wieder möglichst komplett eliminieren. Bei meiner Suche nach einer Lösung für obiges Problem bin ich noch auf einen <a href="http://news.cnet.com/8301-17939_109-10030522-2.html" target="_blank">anderen Artikel</a> gestoßen, der mein Misstrauen nur noch weiter geschürt hat. Bei der Installation stimmt man in der Tat einigen sehr dubiosen Bedingungen zu, die ich persönlich nicht befürworten möchte!</p>
<p>Mein eindringlicher Tipp an alle Neugierigen für den Moment: FINGER WEG VON CHROME!!!</p>
<p><strong>UPDATE:</strong> Wie <a href="http://www.golem.de/0809/62201.html" target="_blank">hier</a> zu lesen ist, wurden die Nutzungsbedingungen von Chrome mittlerweile wieder ein wenig entschärft. Trotzdem finde ich allein den Versuch mit so etwas durchzukommen ziemlich dreist. Und alles mit dem Wunsch nach &#8220;Einfachheit&#8221; zu begründen kann auch nicht immer überzeugen&#8230;</p>
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		<title>Betriebsausflug&#8230; nicht</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 07:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niko</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wo liegt die Grenze zwischen Privat- und Berufsleben? Gibt es da einen ethischen Richtwert? Muss es überhaupt eine solche Grenze geben?
Ich schätze, im Endeffekt kann das jeder für sich selbst entscheiden - und sollte das auch! Es scheint ein häufiges Phänomen der urbanen Gesellschaft zu sein, dass man den Kreis seiner Kollegen als Ersatzfamilie betrachtet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo liegt die Grenze zwischen Privat- und Berufsleben? Gibt es da einen ethischen Richtwert? Muss es überhaupt eine solche Grenze geben?</p>
<p>Ich schätze, im Endeffekt kann das jeder für sich selbst entscheiden - und sollte das auch! Es scheint ein häufiges Phänomen der urbanen Gesellschaft zu sein, dass man den Kreis seiner Kollegen als Ersatzfamilie betrachtet. Dieser Begriff weist sicherlich in keine falsche Richtung, doch würde ich eher von Familienersatz sprechen. Wenn man weit mehr als vierzig Stunden in der Woche an seinem Arbeitsplatz verbringt, kommt man nicht umhin sich mit den anderen Menschen zu arrangieren, die sich zur gleichen Zeit dort aufhalten. Grundsätzlich ist der Mensch ein soziales Wesen. Wenn er nicht seine leibliche Familie um sich hat, interagiert er irgendwann immer mit anderen Individuen in seiner Umgebung. Und das ist gut so! Soziale Interaktion ist schließlich gut für den Charakter. Mit etwas Glück gerät man sogar an freundliche Menschen an dem Ort an dem man die meiste Zeit des Tages verbringt. Wenn dem so ist, hat man einen Grund sich gerne dort aufzuhalten.</p>
<p>Aber was ist nun mit dem Privatleben? Gehen wir von 50 Stunden aus, die man von Montag bis Freitag auf der Arbeit verbringt (inkl. Pausen). Eine Woche hat logischerweise weit mehr als 50 Stunden. Es sind 7 mal 24, also genau 168. Zieht man 8 pro Nacht zum Schlafen ab, kommt man auf 112. Minus die 50 &#8220;Arbeits&#8221;-Stunden: 62. 1 Stunde pro Tag um von der Wohnung zum Arbeitsplatz und wieder zurück zu gelangen. 57.<br />
57! Das sind 7 mehr als 50!! Auf eine ganze Woche bezogen hat man nach diesem Beispiel also immer noch etwas mehr Zeit für sein Privatleben als für seinen Beruf. Allerdings entfallen davon 32 Stunden (oder ca. 56 Prozent) auf Samstag und Sonntag. Und das rechnerisch in zwei 16-Stunden-Blöcken. Die restlichen 25 Stunden bilden die Zeit zwischen Aufstehen und Arbeitsbeginn sowie die Zeit zwischen Feierabend und Schlafengehen ab. Für ausgiebige Aktivitäten (oder Hobbys) findet sich dort im Grunde keine Gelegenheit, da diese Zeiträume einerseits zu kurz sind um sich ernsthaft mit einer Sache zu befassen und man andererseits einen Großteil davon für notwendige Handlungen wie Nahrung zubereiten/einnehmen und Haushaltsführung benötigt.</p>
<p>Somit bieten in der Tat nur die Wochenenden Zeit für das &#8220;echte&#8221; Privatleben. Nun mag es Menschen geben die dies nicht brauchen. Man erkennt sie daran dass sie sich in ihrer Freizeit hauptsächlich in ihrer eigenen Wohnung aufhalten und gerne bereit sind berufliche Aufgaben mit nach Hause zu nehmen, um sich dort damit zu beschäftigen. Ich möchte dieses Verhalten hier keineswegs bewerten oder kritisieren! Allerdings zähle ich mich nicht zu der gerade beschriebenen Gruppe von Menschen. Man könnte zwar behaupten ich hätte keine &#8220;richtigen&#8221; Hobbys, jedoch bildet die Möglichkeit regelmäßig Abstand von meiner beruflichen Tätigkeit nehmen zu können bei mir eine essenzielle Grundlage allgemeiner Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Optimaler Ausgleich zum Berufsleben - und damit Erholung - ist genau dann gegeben wenn ich zwischen Freitag Feierabend und Montag Morgen keinen Augenblick an meine Arbeit denke.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich noch einmal die lieben Kollegen ins Spiel bringen. Es ist nicht ungewöhnlich dass es unter solchen zu Freundschaften kommt, die sich üblicherweise nicht auf die Zeit beschränken, die man an seinem gemeinsamen Arbeitsplatz verbringt. Während man also mit seinen Kollegen privaten Kontakt pflegt, ist damit unwillkürlich eine Verbindung zum Berufsleben hergestellt. Um dazu dennoch ein angenehmes Maß an Ausgleich zu erlangen ist es wichtig dass gemeinsame Aktivitäten und Unterhaltungen thematisch niemals in Bezug zum Beruf stehen. Voraussetzung dafür ist dass man sich gegenseitig auf persönlicher Ebene gut kennt.<br />
Wem ist nicht schon aufgefallen dass sich auf Betriebsausflügen und ähnlichem die meisten Gespräche mehr oder weniger um die Arbeit drehen? Was vollkommen verständlich ist, zumal sie die einzige Verbindung zwischen allen Teilnehmern ist. Finden organisierte Unternehmungen dieser Art (zumindest größtenteils) während der Zeit statt, die man normalerweise in der Firma verbracht hätte, ist dagegen nichts einzuwenden. Schließlich bleibt nach wie vor das Wochenende, um sich zu erholen. Problematisch wird es wenn eine betriebliche Unternehmung genau dann stattfindet. Zeit mit Kollegen zu verbringen, mit denen man außerhalb der Arbeitszeit keinen Kontakt pflegt, &#8220;fühlt&#8221; sich einfach nicht wie Privatleben an. Und man stellt nach einem solchen Wochenende unter Umständen fest, dass man sich mehr Ausgleich gewünscht hätte. Die darauf folgende Woche ist als Konsequenz eher von schlechter Laune geprägt.</p>
<p>Ich ziehe aus all dem den Schluss, dass für mich die Wochenenden &#8220;heilig&#8221; und ausschließlich für Dinge ohne Bezug zu meinem Beruf reserviert sind. Eine konkrete Auswirkung davon: Betriebsausflüge an Sams- oder Sonntagen sind tabu!</p>
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		<title>Party auf dem Rhein</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 20:44:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niko</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Will nur mal kurz was zum letzten Donnerstag Abend los werden. Wer in der Werbebranche arbeitet, dem dürften die legendären alljährlichen IP-Partys bekannt sein. Ich war dieses Jahr das erste mal dabei in Düsseldorf. Die Location war ziemlich speziell - die OceanDiva, ein niederländisches Party-Schiff, das am Rheinufer angelegt hatte. War echt ganz nett! Ordentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Will nur mal kurz was zum letzten Donnerstag Abend los werden. Wer in der Werbebranche arbeitet, dem dürften die legendären alljährlichen IP-Partys bekannt sein. Ich war dieses Jahr das erste mal dabei in Düsseldorf. Die Location war ziemlich speziell - die OceanDiva, ein niederländisches Party-Schiff, das am Rheinufer angelegt hatte. War echt ganz nett! Ordentlich Platz für die vielen Gäste, angenehmes Ambiente und 1A Essen. Vor allem das Lamm war gut!</p>
<p>Es war auch ein wenig RTL-Prominenz anwesend. Da ich aber kein großer Fan dieses Senders bin, brachte mir das nicht viel. Einzig und allein die Punkt-12-Tante Katja Burkart erkannte ich auf Anhieb. Sie war zeitweise in ein angeregtes Gespräch mit einer &#8220;Kollegin&#8221; verwickelt, und die beiden bewunderten gegenseitig ihr ausgefallenes Schuhwerk.</p>
<p>Aushalten konnte man es zu fortgeschrittener Stunde nur noch auf dem Oberdeck. Dort war es angenehm kühl und nicht so stickig wie unter Deck. Irgendwann wurde eine Performance am Ufer dargeboten, die mir allein schon wegen der Musik (Smack My Bitch Up von Prodigy) ganz gut gefallen hat.</p>
<p>Bin dann nur bis halb 12 geblieben und nachhause geradelt. Aber es war ein netter Abend.</p>
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		<title>Draußen in Mainz</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 21:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niko</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Und der Festivalsommer geht weiter. Mittlerweile müsste es das 14. Mal gewesen sein, dass am Mainzer Landtag das alljährliche Open-Air-Musikspektakel stattfand. Und tatsächlich war ich mal wieder bis zum Schluss dabei. Das dürfte bis dato nur ein einziges mal vorgekommen sein, und das war vor 13 Jahren, als die Veranstaltung anlässlich des 50-jährigen Bestehens des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und der Festivalsommer geht weiter. Mittlerweile müsste es das 14. Mal gewesen sein, dass am Mainzer Landtag das alljährliche Open-Air-Musikspektakel stattfand. Und tatsächlich war ich mal wieder bis zum Schluss dabei. Das dürfte bis dato nur ein einziges mal vorgekommen sein, und das war vor 13 Jahren, als die Veranstaltung anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Landes Rheinland-Pfalz ihre Premiere feierte. Damals wurde ein 10-stündiger Konzert-Marathon mit vielen wirklich illustren Auftritten geboten. Das ganze stand unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten (und heutigen Parteivorsitzenden) Kurt Beck, der persönlich vor den Menschenmassen sprach, und wurde organisiert vom Südwestfunk. Dieser Tag gehört nach wie vor zu den prägendsten Ereignissen in meinem bisherigen Leben! Alles war so viel einfacher als heute&#8230; Das Wetter war bombastisch, das Gelände war nicht komplett abgesperrt, es gab keine Einlasskontrollen, wir waren von Beginn an dabei, brauchten nichts zu essen oder zu trinken und waren die vollen zehn Stunden auf den Beinen, ohne das Bewusstsein oder sonst etwas zu verlieren.</p>
<p>Wer stand damals auf der Bühne? Alle Namen kriege ich nicht mehr aus dem Gedächtnis zusammen, aber definitiv waren &#8216;N Sync, Scooter und Faithless darunter. Für einen Teen, der mit Begeisterung die Charts rauf und runter hörte, war es wie das Paradies auf Erden. Für mich war es das erste mal, dass ich einige meiner Stars live und &#8220;in echt&#8221; erleben konnte. Und dann auch noch gleich so viele kurz nach einander! Ebenfalls einen bleibenden Eindruck hat das gigantische Feuerwerk hinterlassen, das zum Abschluss synchron zu einer stark verlängerten Version von &#8216;Adiemus&#8217; abgebrannt wurde.</p>
<p>Und wie ist es nun heute, 13 Jahre später? Ich bin auf jeden Fall schon mal doppelt so alt, habe in der Zwischenzeit vieles erlebt (darunter eine ganze Reihe guter Live-Konzerte), bin aber offenbar trotzdem noch in gewissem Maß begeisterungsfähig. Die Veranstaltung wird weiterhin vom Land Rheinland-Pfalz mit getragen, doch die Organisation ist irgendwann auf den Privatsender RPR1 übergegangen. Parallel zu dessen Programmqualität hat sich auch der regelmäßige Event gewandelt, leider nicht zum Besseren. Es war so offensichtlich, dass für die Veranstalter nicht mehr die Künstler im Vordergrund stehen sondern Werbung und die Einnahmen durch den Essens-/Getränkeverkauf. Eine größere Priorität als den musikalischen Darbietungen wurde in den Moderationen den &#8216;Stars&#8217; und Aktionen des Radiosenders eingeräumt. Die allermeisten Besucher dürften sich aufgrund der Konzerte vor Ort eingefunden haben, und doch wurde auf der Bühne ein kaum zu ertragendes Maß an witzlosem Klamauk und Selbstbeweihräucherung zelebriert, das zwar ein wenig die Umbaupausen überbrücken konnte, aber kaum Unterhaltungswert bot.</p>
<p>Zum Glück gab es ja die Konzerte! Vielleicht war es eine gute Entscheidung sich diesmal nur die letzten drei davon anzusehen. Diese steigerten sich in etwa von passabel zu hammergeil. Was davor präsentiert worden war, müsste also nach diesem Schema eher grottig gewesen sein.<br />
Egal&#8230; Die Berliner Soul-Sängerin mit ihren &#8220;südafrikanischen Wurzeln&#8221; gab eine routinemäßige Vorstellung ohne große Emotionen. Man drohte nicht einzuschlafen, aber hatte auch nicht das Bedürfnis in die Luft zu springen. Shaggy und seine Gang waren zwar auch routiniert, schafften es aber echtes amerikanisches bzw. karibisches Entertainment nach &#8220;Mäinss&#8221; zu transportieren. Eine nette Show, die zum Mitmachen animierte, auch wenn die Musik eigentlich eher im Hintergrund stand. Kaum zu glauben das Shaggy erst 40 ist&#8230;<br />
Den wirklich krönenden Abschluss boten die Energiebündel der mittlerweile etwas betagten Hip-Hop-/Crossover-Combo &#8220;Die Fantastischen Vier&#8221;. Die Herren aus Stuttgart schienen tatsächlich einen Heidenspaß zu haben und ließen diese Stimmung auf das Publikum überschwappen. Es tat richtig gut sie bei dem zu beobachten und zu belauschen was sie schon seit sehr langer Zeit machen und entsprechend gut beherrschen. Die Show war einfach aus einem Guss, jeder Song wurde sinnvoll in den nächsten übergeleitet, und man konnte in der Tat eine Art Spannungskurve spüren. Bei einigen Liedern musste ich feststellen dass ich die Texte passagenweise auswendig mitrezitieren konnte. Mann, eine meiner ersten CDs war &#8220;4 gewinnt&#8221;, und die befindet sich auch jetzt noch in meiner bescheidenen Sammlung. Die Fantas haben auf keinen Fall enttäuscht, und alleine deshalb hat es sich gelohnt sich das dichte Getümmel wieder einmal anzutun.</p>
<div id="attachment_19" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://www.nikokoi.com/blog/wp-content/uploads/2008/08/rlpoa08_shaggy.jpg"><img class="size-full wp-image-19" title="rlpoa08_shaggy" src="http://www.nikokoi.com/blog/wp-content/uploads/2008/08/rlpoa08_shaggy.jpg" alt="" width="480" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Shaggy</p></div>
<div id="attachment_20" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://www.nikokoi.com/blog/wp-content/uploads/2008/08/rlpoa08_fanta4.jpg"><img class="size-full wp-image-20" title="rlpoa08_fanta4" src="http://www.nikokoi.com/blog/wp-content/uploads/2008/08/rlpoa08_fanta4.jpg" alt="" width="480" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Fanta 4 - Ernten was man sät</p></div>
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		<title>I WANT TO BELIEVE</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 22:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niko</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Habe mir gerade den &#8220;neuen Akte X Film&#8221; im Kino angesehen. Was für ein Glück dass ich mich nicht durch all die Kritiken in den Medien entmutigen ließ! Ich hatte in der Tat vorher noch nie eine so geballte Ladung Negativ-Presse zu einem Film erlebt. Im Nachhinein muss ich vermuten dass die Verfasser jener Kritiken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe mir gerade den &#8220;neuen Akte X Film&#8221; im Kino angesehen. Was für ein Glück dass ich mich nicht durch all die Kritiken in den Medien entmutigen ließ! Ich hatte in der Tat vorher noch nie eine so geballte Ladung Negativ-Presse zu einem Film erlebt. Im Nachhinein muss ich vermuten dass die Verfasser jener Kritiken allesamt keine Fans der Serie sind. Genau für die ist der Film nun mal gemacht. Wer bloß die eine oder andere X-Akte (also Episode) kennt, sollte sich lieber Hancock oder Mamma Mia ansehen - dort ist das Geld mit Sicherheit besser angelegt. Wer allerdings behaupten kann, zumindest den größten Teil der X-Akten mit Eifer mitverfolgt zu haben und daher mit den Charakteren und der typischen Atmosphäre vertraut ist, dem kann ich die gerade angelaufene zweite Kino-Adaption der Kultserie wärmstens ans Herz legen.</p>
<p>Okay, am Anfang ist man evtl. etwas enttäuscht von dem etwas zu sehr gestrafften Handlungsablauf und dem platten Humor der Figuren, doch nach einer Weile gewinnt die Story an Fahrt und es baut sich eine angenehme Spannung auf. Ein paar eingestreute teils recht emotionale Dialoge entschleunigen das ganze zwischendurch wieder etwas. Doch ich würde behaupten dass sich der Gähnfaktor in Grenzen halten sollte, wenn man weiß wie die beiden Protagonisten Mulder und Scully zu einander stehen.</p>
<p>Zudem wird jeder, der sich bizarre UFO-/Alien-Szenen oder eine Fortsetzung des Verschwörungs-Szenarios erhofft hat, leider enttäuscht. Mag die Serie in den ersten paar Staffeln von ersteren, zum Ende hin von letzterem geprägt gewesen sein, hat der Film ein eher menschliches Grundgerüst. Er befasst sich intensiv mit den Persönlichkeiten der Hauptfiguren (insbesondere Dana Scully) und greift einige Themen auf, die Amerika in den letzten Jahren beschäftigt haben, wie z.B. die Präsidentschaft G.W. Bushs, Pädophilie unter Priestern und illegalen Organhandel.</p>
<p>&#8220;Alte Bekannte&#8221; tauchen, mit Ausnahme eines kurzen Auftritts von Walter Skinner, ebenfalls nicht auf. Die beiden FBI-Agents, die Mulder und Scully für einen speziellen Fall wieder aus der Versenkung holen, sind auch eher profillos. Insbesondere Rapper Xzibit ist nicht wirklich überzeugend in seiner Rolle als Agent Drummy und absolut keine Bereicherung&#8230;</p>
<p>In der deutschen Fassung des Films wird man sich zu Beginn etwas über die ungewohnte Synchronstimme von Fox Mulder ärgern. Doch sie passt zu ihm und kommt meiner Meinung nach sogar etwas näher an die Originalstimme von David Duchovny heran als das was man aus der Serie kennt.</p>
<p>Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass &#8220;I Want To Believe&#8221; (hierzulande blödsinnigerweise mit &#8220;Jenseits der Wahrheit&#8221; betitelt) die düstere Grundstimmung der TV-Serie meiner Meinung nach sehr gelungen wieder aufleben lässt und eine in sich geschlossene spannende Story erzählt, die - im Gegensatz zum Serienfinale - angenehmerweise ein Ende hat, mit dem man als Fan ausgesprochen gut leben kann.</p>
<p>Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Bitte nicht aufstehen und weg laufen, wenn der Abspann beginnt. Nach ein paar Minuten Geduld wird man mit einem *besonderen* Bild belohnt! <img src='http://www.nikokoi.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="alignnone" title="The X-Files: I Want To Believe" src="http://xfiles.com/site/images/popup_header.jpg" alt="" width="598" height="140" /></p>
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